Aufgelesen
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Anmerkungen zu Allem
13.6.03
Umzug. Aufgelesen zieht um. Von hier nach da - mit eigener "netter" Adresse und (für mich) neuem System.
Noch steht das Layout nicht, es wird da Änderungen geben. Auch einige (der alten) Bilder sind nich nicht korrekt verlinkt. Sind sozusagen noch in der Umzugskiste. Aber das wird sich alles ändern.
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Freitag der Dreizehnte. Alles halb so schlimm: Rein rechnerisch sei Freitag, der 13. ein ganz normaler Tag und es bestehe kein Grund zur Panik - das meint jedenfalls der Chemnitzer Mathematik-Professor Eberhard Lanckau. Er hat den Pechtag und die Ängste drumherum untersucht und fand dabei auch heraus: Der Kalender ist gerecht, kein Wochentag wird sonderlich bevorzugt...

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11.6.03
Grundrecht auf Piercing? Does the school have the right to make you take out or cover up piercing? wurde Aaron Swartz gefragt und sinniert darauf hin: " If it’s a public school, then the First Amendment prevents them from not allowing you to express yourself in a way that’s silent and non-disruptive (see the Supreme Court case Tinker v. Des Moines School Dist. where the school could not keep the students from wearing armbands). However, regulations on things like clothing and dress code are permitted.
Piercings seem more like armbands than like clothing, so a public school probably can’t tell you to take them out or cover them up. However, I don’t think there have been any court cases specifically about piercings, so it would be hard to say for sure.
(Answering questions like this is a lot of fun and sort of makes me want to study law. Knowing the geeky details of something like programming or cryptography doesn’t have the same impact.)"

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Der rasende Reporter. Und weil wir's vergangene Woche auf Juist nicht geschafft hatten, hier der Nachtrag: Jakob Augstein schreibt über Egon Erwin Kisch, den rasenden Reporter: "Wenn er dann sagt: „Der Reporter hat keine Tendenz, hat nichts zu rechtfertigen und hat keinen Standpunkt. Er hat unbefangen Zeuge zu sein und hat unbefangene Zeugenschaft zu liefern, so verlässlich, wie sich eine Aussage geben lässt“, dann ist das natürlich gelogen. Ansehen, aber nicht anfassen; zuschauen, aber nicht eingreifen; berichten, aber nicht bewirken – diese Form von bigottem Voyeuristen-Journalismus ist nicht Kischs Sache. Kisch ist Kommunist, er gründet nach dem Ersten Weltkrieg in Wien die „Rote Garde“, er bereist legal die Sowjetunion und illegal die USA und Australien und schreibt Artikel und Bücher darüber, er kämpft im spanischen Bürgerkrieg gegen Francos Faschisten, nach dem Reichstagsbrand wird er von den Nazis verhaftet, flieht nach Mexiko und kommt erst nach Kriegsende zurück nach Prag, wo er 1948 stirbt. Unbefangen? Keinen Standpunkt? Von wegen."

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Zum Niederknien gut "Am Besten war er, als der Größenwahn ihn noch nicht überwältigt hatte. Wirklich und zum Niederknien gut sind Alfred Kerrs Texte aus der Zeit, als er die Beobachterrolle noch nicht aufgegeben hatte, als er sich noch nicht zum Großkritiker und wichtigsten Teil dessen stilisiert hatte, worüber es zu schreiben galt. " Schreibt Evelyn Roll über Alfred Kerr in der Serie großer Journalisten in der Süddeutschen (vom Dienstag). Und da sie auch gut wuie immer schreibt, lohnt das Lesen doppelt!

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8.6.03
Bild am Sonntag. Zurück aus Juist - die Bildausbeute ist enorm, sie wird sicher in den Stipvisiten demnächst ihren Niederschlag finden. Für Pfingsten schon mal das geschmackvollste Bild vorab: Die Köpi-Pferdekutsche mit Nachschub und einem coolen Beifahrer...
In dem Sinne: Computer aus und Frohe Pfingsten!

Köpi-Kutsche auf Juist. Bild: UVS

Coole Fracht auf Juist am 6. Juni abends. Bild: UVS.

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5.6.03
Möllemann tot. "Der frühere FDP-Spitzenpolitiker Jürgen Möllemann ist tot. Er kam bei einem Fallschirmabsprung ums Leben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war es vermutlich Selbstmord. Justizbeamte hatten heute mehrere Wohnungen Möllemanns durchsucht.
Möllemann, 57, sei bei einem Fallschirmsprung aus ziemlich großer Höhe ums Leben gekommen, teilte die Polizei Recklinghausen mit. Möllemann habe sich vermutlich in den Tod gestürzt. Er sei am Vormittag mit neun Kameraden auf dem Flugplatz in Marl-Lohmühle ins Flugzeug gestiegen, sagte eine Behördensprecherin am Donnerstag. Nach dem Absprung aus 4000 Meter Höhe habe sich Möllemanns Fallschirm nicht geöffnet." Schreibt
spiegel online und so ähnlich auch alle anderen.

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4.6.03
Was tun Quallen beruflich? Beim jetzigen Inselaufenthalt habe ich noch keine Quallen gesehen - aber ich habe noch feurige Erinerungen aus der Jugendzeit! Da freut man sich doch, bei der Internetrecherche nach etwas ganz anderem auf dieses nette Zitat zu stoßen: "Hauptsächlicher Lebensinhalt einer Qualle ist das Herumschwimmen im Meer. Sie tut dies durch pulsierende Bewegungen ihres glockenförmigen Schirmes, der zu 97% aus Wasser besteht. Die Kompassqualle fängt Wasserflöhe und Kleinfische, die sie mit den Nesselkapseln ihrer Fangarme lähmt. Die Beute wird in die Mundöffnung gezogen, die unten, in der Mitte zwischen den Mundlappen sitzt."
Eine Frage, die uns darüber hinaus noch brennend interessiert, ist die nach dem Jucken. Doch auch hier gibt es Antwort: "Es gibt rund 300 verschiedene Quallen-Arten. Die giftigen Quallen-Fäden (Tentakel) können bis zu 10 Meter lang sein. Meist schon in Sekunden, manchmal allerdings auch erst Stunden später, löst eine Berührung mit diesen Tentakel ein Brennen auf der Haut aus. Interessant: Selbst zum Beispiel durch Schiffsschrauben abgeschnittene Tentakel, die im Meer treiben, können noch brennende Schmerzen bei Berührung mit der Haut auslösen.
Was passiert bei der Berührung mit den Tentakeln? Die Qualle schleudert sogenannte Nesselkapseln wie Harpunen in die Haut des Opfers."
Und wer von der Qualle geküsst ist, findet natürlich auch im Internet Hilfe bei Quallenverletzungen - wobei ich hier auf Juist noch kein WLAN entdeckt habe und mein Powerbook auch nicht mit an den feinen Sandstrand nehmen würde...

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Angekommen War ein netter Flug, und irgendwann schiebe ich auch Bilder und einen Erfahrungsbericht (Erfliegungsbericht?) nach. Derzeit aber basteln wir in der Jugendbildungsstätte an einem anderen Weblog...

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1.6.03
Die Elbe als Flugplatz. Heute ist es eine Sensation, und die Zeitung vermeldet in der Printausgabe "Motorsegler versinkt in der Elbe"! Ganz so wild war's ja gar nicht, und früher sind da sowieso immer Flieger gelandet.
Ach ja: Ich verschwinde jetzt. Mit einem Motorsegler (!) geht's ab von Riesa bis nach Juist, wo - wenn alles klappt - ein wenig weiter gebloggt wird.

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Bild am Sonntag. Das Dresdner Terrassenufer am (relativ) frühen Morgen gehört zu den absoluten Postkartenansichten der Stadt. So schön wie hier am 22. Mai ist es derzeit auch, also, kurzentschlossene Touristen: Kommt! Und wer sich die Stadt genauer erklären lassen will, sei im Rahmen familieneigener Schleichwerbung gerne auf Birgit verwiesen, die das nicht nur gut macht, sondern immer noch gerne!

Dresden, Terrassenufer. Bild: UVS

Dresden, Terrassenufer am 22. Mai 2003 morgens. Bild: UVS.

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